Samstag - 8 Aug 2026
5:30
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Nach mehr als 26 Jahren stand die Partie zwischen dem FC Erzgebirge Aue und unserem BFC Dynamo mal wieder auf dem Spielplan. Englische Woche, ein Donnerstagabend im Erzgebirgstadion mit mehr als 10.000 Zuschauer, die eine stimmungsvolle Kulisse bildeten. Sie sahen eine umkämpfte Partie, die mit einem glücklichen 3:2-Erfolg des Gastgebers enden sollte.
Der BFC Dynamo überraschte mit Neuzugang Diren Günay, der erst zur Mittagszeit vermeldet wurde, in der Startformation. Unsere Mannschaft versteckte sich gegen den Drittliga-Absteiger nicht und setzte während der gesamten Spielzeit immer wieder einzelnen Nadelstiche. Es entwickelte sich ein interessanter Schlagabtausch, bei denen die Fehler in den Abwehrformationen meist zu guten Möglichkeiten führten, so u.a. in der 7. Spielminute als Lihsek einen Abspielfehler im Spielaufbau sofort für sich nutzen wollte, doch den Ball knapp am leeren BFC.Tor vorbei setzte. Nach einer Viertelstunde war es erneut der Neuzugang von der BSG Chemie Leipzig, der den Abschluß suchte, aber diesmal an Paul Hainke scheiterte. Besser machte es schließlich Devin Angleberger, der nach einem Hainke Querschläger aus der eigenen Hälfte den Torabschluß suchte und aus rund 50 Metern zur 1:0-Führung traf (19.). Doch unsere Mannschafte zeigte sich ob der Auer-Führung wenig beeindruckt und glich nach toller Kombination von Balde, Mattmüller, Breitfeld und Bölke den Spielstand wieder aus (1:1, 24.). Die Veilchen erhöhten in der Folgezeit ihre Offensivbemühungen und stellten noch vor dem Pausenpfiff den alten Abstand wieder her. Linus Queißer schloß einen Angriff mit einem präzisen Schuß ab und überwand Hainke im BFC-Tor (2:1, 43.).
Trotz des späten Gegentreffers blieben die Köpfen beim BFC oben und wurde für ihren Einsatz mit dem neuerlichen Ausgleich durch Rufat Dadashov (2:2, 55,) belohnt. In der Folgezeit waren die Spielanteile gut verteilt und die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Das Spiel ging hin und her und beide Seiten kamen zu ihren Möglichkeiten, doch während der eingewechselte Leander Fritzsche die Entscheidung verpasste (81.) setzte Tim Maciejewski in der Schlußminute den Lucky Punch und knallte den Ball zum 3:2 ins lange Eck. Bitter, denn unsere Mannschaft lieferte dem Aufstiegsaspiranten einen leidenschaftlichen Kampf und hätte sich einen Punktgewinn mehr als redlich verdient. Nun gilt es die lange Rückfahrt und den verpassten Punkt schnell aus dem Kopf zu bekommen und bereits am kommenden Sonntag gegen den FSV Zwickau den nächsten leidenschaften Fight zu bieten.